Aquaback-Training

Presseartikel:
Ein Fitness-Studio unter Wasser  (Weser Kurier)
Aquaback auf der Medica 2010 in Düsseldorf
AktivTag: AquaBack im Hallenbad Huchting einzigartig in Bremen
Aquaback im ZDF  sehen Sie den Bericht hier!
Erster "Well-Fit-Tag" im Hallenbad begeistert Badegäste  (Weser Kurier)
Gelenkschonendes Training zu Wasser  (Osterholzer Anzeiger)
Fitness im Wasser oder Bauchtanz an Land  (Wümmezeitung)
"Da hat man Lust, mitzumachen"  (Burki)
"Unterwasser-Fitness-Studio" im Hallenbad Huchting  (Weser Kurier)
Schweißtropfen sind beim Training unter Wasser kein Problem  (Weser Report)
Der Quantensprung ins Wasser?  (Allgemeine Zeitung Uelzen)
Ein Fitness-Studio unter Wasser  (SUD)
Ein Zirkeltraining unter Wasser  (Bremer Nachrichten)
Das Fitness-Gerät im Wasserbecken  (Nordsee Zeitung)


Ein Fitness-Studio unter Wasser
Weser Kurier vom 25.11.2010


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Aquaback auf der Medica 2010 in Düsseldorf (24.11.2010)

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AktivTag: AquaBack im Hallenbad Huchting einzigartig in Bremen
10.10.2010

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Aquaback im ZDF
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Erster "Well-Fit-Tag" im Hallenbad begeistert Badegäste
Weser Kurier vom 18.08.2010


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Gelenkschonendes Training zu Wasser
Osterholzer Anzeiger vom 11.08.2010


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Fitness im Wasser oder Bauchtanz an Land
Wümmezeitung vom 28.07.2010


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"Da hat man Lust, mitzumachen"
Burki präsentiert im Kirchhainer Hallenbad seine
neuen Unterwasser-Geräte


Kirchhain (msr). Der Verein für Bewegungs- und Rehabilitationssport in Kirchhain (Burki) steht für Sport, Gesundheit und Lebensfreude. Mit einer neuen Generation von Unterwasser-Geräten bietet der Verein eine in Hessen bislang einmalige Möglichkeit, sich fit zu halten oder wieder fit zu werden. Am Tag der offenen Tür gab es gestern Gelegenheit, die Geräte auszuprobieren.

Der Tag der offenen Tür begann höchst offiziell mit den Zertifizierungen der im Rahmen des Vereins tätigen Übungsleiter Renate Schaake, Martin Falk, Ilona Kraft, Andrea Kirchner und Katrin Holzmann sowie der Kurse, die angeboten werden.

Eigens für die Überreichung der Zertifizierungen waren der Vorsitzende des Sportkreises Marburg Dr. Franz Nitsch und Beisitzerin im Bereich Gesundheitssport Dr. Friederike Damm sowie Horst Delp, Referatsleiter Umwelt und Sportstätten beim Landessportbund Hessen, und Gerhard Knapp, Präsident des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes ins Hallenbad nach Kirchhain gekommen. Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos) übernahm die Schirmherrschaft der Veranstaltung.

Fortan werden die von Burki angebotenen Präventiv- und Rehabilitationskurse von den Krankenkassen als solche anerkannt und die Kosten nach Aussagen von Adelheid Sauer bis zu hundert Prozent übernommen.

Bei Frau Sauer laufen alle Vereinsfäden zusammen und seit der Anschaffung der neuen Geräte hat sie besonders viel zu tun, denn die Nachfrage ist groß und die Zahl der Vereinsmitglieder steigt im zweistelligen Bereich an.

Es sei ein großes Glück für den Verein, dass die neue Betreibergesellschaft des Kirchhainer Hallenbades dem Verein eine so beachtliche Wasserfläche zur Verfügung stelle, so Sauer. Ein solches Zusammenwirken suche seinesgleichen und sei in Hessen einmalig.

„Viele kleine Zahnrädchen bewegen das große Zahnrad - Hallenbad Kirchhain“, kontert Geschäftsführerin Esther Schlüter – auch im Hinblick auf einen geplanten Anbaumit einem zusätzlichen Nichtschwimmerbecken.

Derzeit werde allerdings deutlich mehr Rehabilitation als Prävention betrieben. Dieses Verhältnis soll umgekehrt werden, erläutert Sauer die Ziele des Vereins. Sauer denkt dabei vor allem an die jungen Menschen, die sich in Zukunft möglicherweise nichtmehr auf ein staatliches Gesundheitssystem verlassen könnten. Deshalb spricht der Verein zum Beispiel mit dem neuen Kurs „Aquacycling Junior“ übergewichtige Kinder an. Trainerin Ilona Kraft findet es gut, dass die Kurse im Allgemeinen sehr gemischt sind und dass alle Teilnehmer immer mit viel Spaß bei der Sache sind.

Derzeit bietet Burki 27 Kurse pro Woche an – Aquajogging, Aquacycling und Aquaback für Wasserratten und Koronarsport, moderates Krafttraining und Wirbelsäulengymnastik an Land. Sauer betont, dass die Übungsleiter hoch qualifiziert sind, während die Kurse so günstig wie möglich angeboten werden, damit jeder angesprochen werden kann. Am Tag der offenen Tür konnte Aquaback unter fachmännischer Anleitung des Sportwissenschaftlers und Heilpraktikers Dr. Uwe Schlünz, dem Entwickler der Unterwassergeräte, und der durch ihn instruierten Übungsleiter ausprobiert werden. Aquaback ist ein Zirkeltraining an verschiedenen individuell einstellbaren Geräten, die unterschiedliche Muskelgruppen und die Ausdauer trainieren. In 45 Minuten werden alle Geräte dreimal durchlaufen.

Mit einem Lächeln steigt Anneliese Wiegand aus Langenstein aus dem Becken. „Zu Hause sitzen und auf eine Krankheit warten, das geht einfach nicht. Man muss was tun!“ sagt sie bestimmt. Übungen, die sie im Fitnessstudio wegen Problemen an der Hüfte und an der Wirbelsäule nicht ausführen kann, fallen ihr an den Unterwassergeräten leicht, denn die Muskeln werden nicht überansprucht, sondern behutsam trainiert und die Gelenke geschont.

Schon nach dem ersten Probieren ist sie von Schlünz‘ Konzept vollkommen überzeugt. „Da hat man Lust mitzumachen“, hört Schlünz immer wieder. Er verkauft seine Geräte weltweit und arbeitet ständig an deren Weiterentwicklung. Wer mitmachen möchte sollte sich an Adelheid Sauer wenden, die allerdings auf baldige Entlastung hofft.

Langfristig sollen für die Arbeit, die sie derzeit ehrenamtlich macht, Arbeitsplätze für junge Leute eingerichtet werden. (Kontakt: (0 64 22) 85 00 08).



Weser-Kurier 14.04.2006
"Unterwasser-Fitness-Studio" im Hallenbad Huchting

Ein Schwimmbad ist nicht nur zum Schwimmen gut - sondern auch für "Aquapullpress", "Aquadip" und "Aquabike". Im Hallenbad Huchting können die neuen Trainingsgeräte ausprobiert werden: Am 21. April startet dort Bremens erstes "Unterwasser-Fitness-Studio". Bei der neu entwickelten "Aquaback"-Trainingsmethode für die Rücken- und Bauchmuskulatur werden keine Gewichte bewegt wie im Fitness-Studio an Land, sondern schlicht und einfach Wasser. Schon in der ersten Testphase im Hallenbad Süd stieß die "Wasser-Fitness" auf große Resonanz. Nun wird sie nach einer zweiwöchigen "Schnupperphase" als feste Kurseinheit in Huchting angeboten. Weitere Infos vor Ort oder unter 580083.



Weser-Report 14.04.2006
Schweißtropfen sind beim Training unter Wasser kein Problem

Neuer Trend: Die "Mucki-Bude" befindet sich im Schwimmbecken / Uwe Schlünz ließ sich die Methode "Aquaback" einfallen

Von unserer Redakteurin Antje Borstelmann
HUCHTING. Eines kann man Uwe Schlünz in jedem Fall bescheinigen: Das Problem mit dem Schweiß, den man normalerweise in der "Mucki-Bude" vergießt, hat der Worpsweder Sportwissenschaftler mehr als elegant gelöst. Die verräterischen, glänzenden Perlen auf der Stirn sah man am Dienstag allenfalls bei den noch nicht eben sommerlich gekleideten Zuschauern am Beckenrand des subtropisch klimatisierten Hallenbades Huchting. Die ackernden Probanden hingegen ließ das Kraft zehrende Gerätetraining verhältnismäßig kühl: Die Sportmaschinerie zum Muskelaufbau steht nämlich im Wasser.

Zusammen mit den Bremer Bädern präsentierte "Aquaback"-Erfinder Schlünz die in Deutschland noch neue Methode zur Muskelkräftigung, die eigentlich auf lange bekannten und schon in den 30er Jahren von Therapeuten genutzten Eigenschaften des Wasser beruht: Wer Wasser verdrängen will, muss Kraft einsetzen, wird andererseits aber auch vom Wasser getragen. Gut für alle, die Maleschen mit dem Rücken oder Gelenken haben und eine stützende Muskulatur deshalb besonders nötig hätten, dachte sich Schlünz.

Schon 1997 hatte der promovierte Sportlehrer, der sich vor sieben Jahren mit seiner Firma Ballance selbstständig machte, das Wasser als ideale Trainingsumgebung für seine Klientel ausgemacht. "Seitdem arbeite ich mit Menschen im Wasser", so Schlünz, der sich mit der Effizienz von Aquajogging oder ähnlichen Bewegungsformen nicht zufrieden geben wollte. Um spezielle Muskelgruppen zu trainieren, bedürfe es eben einer gezielten und vor allem ganz individuell regulierbaren Anforderung, ist der Wissenschaftler überzeugt.

Genau da aber hat das Wasser einen entscheidenden Haken: Es bietet zwar kräftigenden Widerstand, nirgendwo anders als im Wasser aber ist es wegen des Auftriebs auch so leicht, diesem Widerstand auszuweichen. Schlünz' Lösung heißt Fixierung. Die Unterwasser-Trainingsgeräte lassen den Aktiven folgerichtig wenig Bewegungsfreiheit. Auch Gewichte sucht der erfahrene Sportstudio-Besucher an den Maschinen vergeblich. Um den Wasserwiderstand individuell regulieren zu können, setzt Schlünz an seinen Maschinen das Hydraulik-Prinzip ein. Der Aquaback-Gerätezirkel besteht aus fünf Trainingseinheiten. Alles in allem rund 30 Minuten dauert ein "Turn" im Wasser, dazu gibt's flotte, motivierende Musik.

Einen Tauchkurs übrigens muss zuvor niemand belegen: Der Kopf des Trainierenden bleibt immer schön über der Wasseroberfläche, beweglichen Sitzen sei dank. Mitte Dezember fand 1m Neustädter Südbad ein Aquaback-Probelauf statt - mit Erfolg. So großem Erfolg, dass die Bremer Bäder sich jetzt entschieden haben, das Gerätetraining im Wasser als feste Kurseinheit anzubieten. 89 Prozent der befragten Testteilnehmer gaben nach Informationen der Bremer Bäder an, dieses Training nutzen zu wollen, knapp zwei Drittel der Befragten würden das Training weiterempfehlen. Einer weiteren Schnupperphase ab morgen im Huchtinger Hallenbad sollen ab 5. Mai regelmäßige Übungstermine folgen, ebenfalls in Huchting. Zunächst aber haben Interessierte die Möglichkeit, das Training auszuprobieren, und zwar morgen und am Freitag, 28. April, jeweils um 17.15 und 18.15 Uhr, Sonntag, 23., und Sonntag, 30. April, jeweils um 11 und 15 Uhr sowie am Montag, 24. April, um 9.15, 10.15, 18.30 und 19.30 Uhr. Wegen der begrenzten Kapazitäten im Kurs wird um Anmeldung direkt im Hallenbad Huchting, Telefon 580083, gebeten. Eine Schnuppereinheit inklusive Trainingsleiter und Badeintritt kostet acht Euro. Weitere Infos Im internet unter www.bremer-baeder.de.



Allgemeine Zeitung Uelzen
Der Quantensprung ins Wasser?

Workshop befasste sich mit dem Einsatz von Krafttrainingsgeräten unter Wasser

Bad Bevensen. Ein bisschen sieht es aus, als hätte Sascha Huske sich mit seinem Fahrrad verfahren. Das Wasser steht dem Physiotherapeuten fast bis zum Hals, Huske strampelt und strampelt. was das Zeug hält. Vom Fleck kommt er trotzdem nicht; und dennoch: Radeln mit dem "Aquabike" macht Sinn.

Das zu beweisen war Anliegen des vom Heilbäderverband in Niedersachen organisierten Workshops, "Auquatraining und Aquatherapie-Effizienz", zu dem sich am Sonnabend rund 30 fachkundige Teilnehmer - Rehabilitationsmediziner, Balneologen oder Physiotherapeuten - aus ganz Deutschland im Kurhaus Bad Bevensen versammelt hatten.

Im Mittelpunkt des Seminars standen fünf Unterwasser-Trainingsgeräte, die der Sportwissenschaftler Dr. Uwe Schlünz entwickelte und die im Rahmen eines Zirkeltrainings eingesetzt werden sollen: Jedes Gerät wird nacheinander erprobt, immer zwei Leute trainieren gemeinsam.

Die Effektivität des Aquaback-Prototyps zum Training der geraden Bauchmuskulatur und der geraden Rückenstreckenmuskulatur hat Schlünz in seiner Doktorarbeit nachgewiesen - und ist überzeugt davon, dass sein nun entstandener fünfteiliger, "Aquaback"-Gerätezirkel ein großer Wurf wird. "Dass Übungen im Wasser die Ausdauer und Kondition fördern, ist längst bekannt; mit diesen Geräten soll nun auch das Krafttraining im Wasser etabliert werden", wünscht er sich.

Auch Dr. med Bernd Hartmann, Privatdozent aus Freiburg/Bad Krozingen war von dem neuartigen Konzept überzeugt, hält, "Aquaback" gar für einen "Quantensprung": Vor 100 Jahren habe man sich bereits am Bau solcher Geräte versucht, die seien im Wasser jedoch immer wieder gerostet.

Der Effekt dieser Geräte: "Zwei Zehnerpotenzen besser als Nordic Walking", begeistert sich Hartmann. Die Gelenke würden entlastet, die Muskulatur mehr beansprucht, der Stoffwechsel intensiviert - "wer Probleme mit dem Knie hat, sollte lieber zuerst auf das Wasserfahrrad steigen anstatt sich auf den OP-Tisch zu legen", wirbt der Mediziner, der das Training jedoch nicht nur Kranken, sondern auch Übergewichtigen und Gesunden rät, Mit wachem Interesse probierte auch Hans-Bernd Kaufmann, Vorsitzender des Heilbäderverbandes und Geschäftsführer der Bevenser Kurgesellschaft, die Gerätschaften unter Wasser aus. "Das ist schon toll und macht Spaß", freute er sich - und überlegt nun, ob für die Jod-Sole-Therme im Rahmen des Ausbaus eines "Medical-Wellness"-Bereiches die Anschaffung der bis zu 10 000 Euro teuren Geräte in Frage kommt.



SUD (15.12.2005)
Ein Fitness-Studio unter Wasser

Aquaback-Training im Südbad vorgestellt / Probekurse

Von unserer Redakteurin Antje Borstelmann
NEUSTADT. Eines kann man Uwe Schlünz in jedem Fall bescheinigen: Das Problem mit dem Schweiß, den man normalerweise in der "Mucki-Bude" vergießt, hat der Worpsweder Sportwissenschaftler mehr als elegant gelöst. Die verräterischen, glänzenden Perlen auf der Stirn sah man am Montag allenfalls bei den winterlich gekleideten Zuschauern am Beckenrand des subtropisch klimatisierten Südbades. Die ackernden Probanden hingegen ließ das Kraft zehrende Gerätetraining verhältnismäßig kühl: Die Sportmaschinerie zum Muskelaufbau steht nämlich im Wasser.
Zusammen mit den Bremer Bädern präsentierte "Aquaback"-Erfinder Schlünz am Montag die in Deutschland noch neue Methode zur Muskelkräftigung, die eigentlich auf lange bekannten und schon in den 30er Jahren von Therapeuten genutzten Eigenschaften des Wasser beruht: Wer Wasser verdrängen will, muss Kraft einsetzen, wird andererseits aber auch vom Wasser getragen. Gut für alle, die Maleschen mit dem Rücken oder Gelenken haben und eine stützende Muskulatur deshalb besonders nötig hätten, dachte sich Schlünz. Schon 1997 hatte der promovierte Sportlehrer, der sich vor sieben Jahren mit seiner Firma Ballance selbstständigmachte, das Wasser als ideale Trainingsumgebung für seine Klientel ausgemacht. "Seitdem arbeite ich mitMenschen im Wasser", so Schlünz, der sich mit der Effizienz von Aquajogging oder ähnlichen Bewegungsformen indes nicht zufrieden geben wollte.Umspezielle Muskelgruppen zu trainieren, bedürfe es eben einer gezielten und vor allem ganz individuell regulierbaren Anforderung, ist der Wissenschaftler überzeugt. Genau da aber hat das Wasser einen entscheidenden Haken: Es bietet zwar kräftigenden Widerstand, nirgendwo anders als im Wasser aber ist es wegen des Auftriebs auch so leicht, diesen Widerstand auszuweichen. Schlünz' Lösung heißt Fixierung. Die Unterwasser-Trainingsgeräte lassen den Aktiven folgerichtig wenig Bewegungsfreiheit. Auch Gewichte sucht der erfahrene Sportstudio-Besucher an den Maschinen vergeblich. Um den Wasserwiderstand individuell regulieren zu können, setzt Schlünz an seinen Maschinen das Hydraulik-Prinzip ein.
Der Aquaback-Gerätezirkel besteht aus fünf Trainingseinheiten. Alles in allem rund 30 Minuten dauert ein "Turn" im Wasser, dazu gibt's flotte, motivierende Musik. Einen Tauchkurs übrigens muss zuvor niemand belegen: Der Kopf des Trainierenden bleibt immer schön über der Wasseroberfläche, beweglichen Sitzen sei dank. Bis Ende Dezember haben die Bremer jetzt noch Gelegenheit, das Wasser-Fitnessstudio im Südbad auszuprobieren. Vom 19. bis 22. Dezember jeweils um 17, 18 und 19 Uhr, am 27. und 28. Dezember um 11, 12, 17 und 18 Uhr sowie am 29. Dezember um 17, 18, 19 und 20 Uhr werden die teilweise bis zu 70 Kilogramm schweren Geräte ins Bewegungsbad versenkt und warten auf Testpersonen. Die sollten sich vorher im Südbad, Telefon 959710, anmelden, denn in einer Zirkelgruppe haben maximal zehn Personen Platz. Eine Kurseinheit inklusive Badeintritt und Trainer kostet acht Euro. Weitere Informationen bekommen Interessierte auch im Internet unter www.aquaback.de.



Bremer Nachrichten / Weser Kurier (13.12.2005)
Ein Zirkeltraining unter Wasser

Wer Wasser verdrängen will, muss Kraft aufbieten. Aber: Wasser trägt auch, macht Körper leichter. Für Sportwissenschaftler Uwe Schlünz ist ein auf wohlige 31,5 Grad angewärmtes Schwimmbecken damit die ideale Trainingsumgebung für Menschen mit Rücken- oder Gelenkbeschwerden. Der Worpsweder stellte gestern im Südbad sein nach Auskunft der Bremer Bäder deutschlandweit bisher einzigartiges Fitnessstudio unter Wasser vor. Bis Ende Dezember können Bremer den "Aquaback- Gerätezirkel" in der Neustadt testen. Weitere Informationen dazu gibt es beim Südbad, Telefon 95 97 10.



Nordsee Zeitung (12.12.2005)
Das Fitness-Gerät im Wasserbecken

Sportwissenschaftler entwickelt Gerät für Gelenkfreundliches Krafttraining

Bremen (ddp). Janine Kaiser dreht ihren Oberkörper hin und her "Damit stärkt sie ihre Bauchmuskeln und den Rücken. Das Trainingsgerät. auf dem die Triathletin dabei sitzt, sieht aus wie eines aus dem Fitnessstudio. Doch es steht Im Wasser. Janine Kaiser macht ihre Übungen im 30 Grad Celsius warmen Nass.

Im Bremer Südbad können Besucher ab 19. Dezember, zunächst zwei Wochen lang das erste Wasser-Fitness-Studio dieser Art unter Anleitung ausprobieren. Ab Februar soll es im Allwetterbad in Osterholz-Scharmbeck starten. Der Worpsweder Sportwissenschaftler Uwe Schlünz hat die Unterwasserfitnessgeräte entwickelt.

Bislang gab es nur Schwimmbadfahrräder und am Beckenrand befestigte, starre Geräte. Schlünz Erfindungen können dagegen in der Mitte des Wasserbeckens platziert werden. Die Sitzhöhe, ist veränderbar, so dass nur noch der Kopf der Benutzer herausguckt Zudem ist es möglich, den Widerstand für die Übungen mit einer von Schlünz patentierten Wasserhydraulik zu dosieren. "Bis zur Serienreife der Geräte war es ein langer Weg", sagt Schlünz. Vier Jahre dauerte die Entwicklung, fünf teure Prototypen bestanden den Praxistest nicht.

Probleme mussten bedacht werden, die an Land nicht auftauchen: Die Geräte aus hochwertigem Edelstahl müssen am Boden des Schwimmbeckens befestigt und die Benutzer am Gerat fixiert werden, damit der Körper, nicht an die Wasseroberfläche treibt. Eine Übung sieht vor, dass sich der, Oberkörper des Sportlers nach vorne neigt. "Dabei würde der Kopf normalerweise ins Wasser tauchen", sagt Schlünz. Um das zu vermeiden, bewegt sich der Sitz bei der Übung nach oben.

Keine schnellen Bewegungen

Mittlerweile hat er schon Kaufanfragen aus Dubai, Japan, Österreich und Italien. Grund für das rege Interesse sei das sehr effektive Training unter Wasser. "Es ist eine gelenkschonende Belastung", betont der Heilpraktiker. "Man kann im Wasser keine schnellen Bewegungen machen." Nach Bandscheibenoperationen könne viel eher wieder mit einem Training begonnen werden, da das warme Wasser, schmerzunempfindlicher mache. "Das ist sehr, angenehm für die Patienten", betont der 40-Jährige. Die Übungen an den Geräten seien wissenschaftlich erwiesen auch effektiver als die übliche Wassergymnastik.

Im Rahmen seiner Doktorarbeit am Institut für Sportmedizin der Universität Potsdam führte Schlünz eine Untersuchung mit 80 unter chronischen Rückenschmerzen, leidenden Testpersonen durch. "Bei den herkömmlichen Übungen kann man Ausweichbewegungen machen", sagt Schlünz. "Das geht am Gerät nicht." Das Ergebnis: Die Patienten an den Geräten stärkten ihre Muskeln besser. Schlünz findet seine Erfindung auch für Rollstuhlfahrer oder für Dicke, die sich nicht in normale Fitnessstudios trauen, interessant. Auch für alte Menschen mit Gelenkproblemen seien die Geräte ideal. In der zweiwöchigen Testphase will das Bremer Südbad das Interesse der Besucher prüfen.